Konto und Daten löschen
Sie können Ihren Betrieb samt aller Daten jederzeit selbst löschen — in der App, ohne uns zu fragen. Diese Seite zeigt die Schritte, sagt genau, was gelöscht wird, und nennt das Wenige, das bestehen bleibt, mit Grund und Dauer.
In der App löschen
- Einstellungen → Betrieb löschen öffnen. Der Weg steht jedem Inhaber offen.
- Datenexport herunterladen. Das ist kein Angebot, sondern ein Pflichtschritt: Ohne geholten Export geht der Ablauf nicht weiter. Das ZIP enthält alles, was ohne dieses Programm lesbar sein muss — Belege, Ausgaben, Kunden, Artikel, Zahlungen, Kassendaten, das Prüfprotokoll und jede hochgeladene Datei.
- Erneut anmelden und tippend bestätigen. Ein Klick allein löst nichts aus.
- Sieben Tage Frist. Erst danach wird vollzogen. Innerhalb der Frist lässt sich die Löschung jederzeit abbrechen — danach nicht mehr.
Ohne die App löschen
Haben Sie die App nicht mehr oder kommen Sie nicht mehr hinein, genügt eine formlose E-Mail an office@simpro-software.at. Schreiben Sie dazu, um welchen Betrieb es geht. Wir melden uns zur Identitätsprüfung und führen die Löschung dann auf demselben Weg aus.
Dasselbe gilt für die übrigen Betroffenenrechte nach DSGVO: Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21).
Was gelöscht wird
Mit dem Vollzug verschwindet der gesamte Inhalt Ihres Betriebs. Im Einzelnen:
- Belege aller Arten, Positionen, Nummernkreise
- Kunden und Artikel samt Kundenpreisen
- Zahlungen, Mahnungen, Ausgaben, Bankbewegungen
- Kassendaten und Kassenbelege
- Jede hochgeladene Datei, auch fotografierte Ausgabenbelege
- Die Einrichtung: Firmendaten, Briefpapier, Textbausteine, Vorlagen
- Ihr Zugang und die Zugänge Ihrer Mitarbeiter zu diesem Betrieb, alle Sitzungen und alle vermerkten Geräte
Was bestehen bleibt — und warum
Das Prüfprotokoll
Das Prüfprotokoll wird nicht gelöscht. Es ist über eine Hashkette gesichert: Wer einzelne Einträge herausnimmt, nimmt der gesamten Installation den Integritätsnachweis — auch allen anderen Betrieben. Die Datenbank weist ein Löschen deshalb technisch ab.
Die Einträge nennen Handlung, Zeitpunkt und Konto. Sie enthalten keine Geschäftsinhalte — keine Belege, keine Kunden, keine Beträge.
Rechtsgrundlage: Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO (rechtliche Verpflichtung, § 132 BAO — siebenjährige Aufbewahrungspflicht) und lit. e (Rechtsansprüche).
Die leere Hülle des Betriebs
Weil die Hashkette darauf zeigt, bleibt der Betriebseintrag selbst stehen. Er wird geleert und umbenannt; mehr ist von ihm nicht übrig. Weder Name noch Anschrift noch Inhalte bleiben lesbar.
Sicherungskopien
Sicherungskopien bestehen, bis sie im normalen Lauf verfallen. Die längste Stufe sind sieben Jahre. Sie werden nicht durchsucht und ausschließlich im Wiederherstellungsfall verwendet — eine gelöschte Firma wird daraus nicht zurückgeholt.
Aufbewahrungsdauer auf einen Blick
| Alle Geschäftsdaten, Dateien, Zugänge | Sofort mit dem Vollzug, also nach sieben Tagen Frist |
| Prüfprotokoll (Handlung, Zeitpunkt, Konto) | Dauerhaft — § 132 BAO, Integrität der Hashkette |
| Leere, umbenannte Hülle des Betriebs | Dauerhaft, ohne lesbaren Inhalt |
| Sicherungskopien | Bis zum Verfall, längste Stufe sieben Jahre |
| Serverprotokoll der Website (IP-Adresse) | 14 Tage |
Was hier steht, ergänzt die Datenschutzerklärung und widerspricht ihr nicht. Fragen dazu: office@simpro-software.at.