Funktionen
Der Reihe nach, ohne Superlative. Die ausführliche Fassung steht in der Anwender-Anleitung; hier steht, was das Programm tut, und daneben, wie es dabei aussieht.
Belege
- Angebot, Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung, Gutschrift, Storno
- Nummernkreise je Belegart, lückenlos und mit Muster
(
RE-2026-0001) - Positionen aus dem Artikelstamm oder frei eingetippt, Rabatt je Zeile, Steuersatz je Position
- PDF, E-Rechnung (ebInterface, XRechnung), Versand über Ihren eigenen Mailserver
- Mahnwesen mit drei Stufen, Fristen, Spesen und Verzugszinsen
- Wiederkehrende Rechnungen nach Zeitplan
Ein festgeschriebener Beleg wird nicht mehr geändert. Eine Korrektur ist ein eigener Beleg — so verlangt es die Nachvollziehbarkeit, und so findet es auch die Prüfung wieder.
Kunden und Artikel
- Anschriften, Ansprechpartner, abweichende Lieferadressen, Sonderpreise
- Artikel mit Bestand, Mindestbestand, Strichcode und Warengruppen
- Übernahme aus Rechnung 11, aus einer CSV-Datei oder aus einem Ecwid-Shop — mit Vorschau und Dublettenerkennung, bevor etwas geschrieben wird
- Betroffenenrechte nach DSGVO: Auskunft und Löschung, beide in der Kundenakte und nicht in irgendwelchen Einstellungen
Registrierkasse
- Einrichtung nach RKSV mit Signatureinheit, Startbeleg und Jahresbeleg
- Kacheln für die häufigen Artikel, Kartenzahlung über den Anbieter Ihrer Wahl, Tagesabschluss
- Der Beleg trägt den maschinenlesbaren Code, den die Prüfung erwartet
Nötig ab den Umsatzgrenzen des § 131b BAO. Der Assistent führt einmal durch die Einrichtung und sagt dabei, was das Finanzamt wann sehen will.
Ausgaben und Steuer
- Eingangsrechnungen erfassen, Beleg fotografieren, Lieferanten verwalten
- Zahlungsvorschlag nach Fälligkeit und Skonto
- Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Anlagenverzeichnis, Abschreibung
- Export für den Steuerberater und die Datenträgerüberlassung für die Betriebsprüfung
- Bankumsätze einlesen oder nachts selbst abholen, Zuordnung zu offenen Posten
Auch dunkel
Dasselbe Programm im dunklen Schema — es folgt der Einstellung des Betriebssystems und lässt sich auch von Hand setzen. Wer im Hinterzimmer sitzt oder abends abrechnet, arbeitet damit ruhiger.
Auf welchen Geräten
Ein Konto, dieselben Daten. Was Sie am Schreibtisch anlegen, steht auf der Baustelle schon da.
Windows
Windows 10 oder 11, 64 Bit
Installer oder tragbare Fassung. Aktualisiert sich selbst, und die Installation kommt ohne Administratorrechte aus.
Android
Android 8.0 oder neuer
Über Google Play. Arbeitet ohne Verbindung weiter und überträgt später — was in der Warteschlange liegt, steht oben im Streifen.
Server
bei uns oder bei Ihnen
Gehostet in Nürnberg, mit nächtlicher verschlüsselter Sicherung — oder auf Ihrer eigenen Maschine unter Linux mit Docker.
iPhone und iPad
iOS 14.0 oder neuer
Über den App Store. Dieselben Belege, dieselben Kunden, dieselben Daten wie auf jedem anderen Gerät.
Sicherheit
Vier Sätze, die nicht verhandelbar sind — und die man erst vermisst, wenn etwas passiert ist.
Zwei Faktoren, immer
Die Zwei-Faktor-Anmeldung ist Pflicht, für jedes Konto. Kein Schalter, keine Ausnahme für den Chef.
Vier Rollen je Betrieb
Inhaber, Verwalter, Benutzer, Nur Lesen. Dem Inhaber gehört der Betrieb: nur er löscht ihn, beantragt einen weiteren und ernennt einen Inhaber.
Ein Protokoll, das niemand geraderückt
Jede Änderung an einem Beleg, jedes zurückgesetzte Passwort, jeder Support-Eingriff — angehängt, nicht änderbar, über eine Hashkette gesichert. Auch wir kommen nicht daran.
Getrennt in der Datenbank selbst
Die Betriebe sind über Row Level Security getrennt, nicht erst im Programm. Ein Fehler in einer Abfrage kann damit keine fremden Daten zeigen.
Für wen es geeignet ist
Die Frage entscheidet sich an einer Zahl und an der Rechtsform — nicht am Geschmack. Hier steht, was das Gesetz verlangt, damit Sie bei der Einrichtung die richtige Angabe machen.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Der Regelfall für Kleinbetriebe, und das, was SIMPro heute vollständig kann. Gezählt wird, was zu- und abfließt.
Sie dürfen so rechnen, solange Ihre Umsatzerlöse je Betrieb unter 700.000 Euro im Geschäftsjahr bleiben. Angehörige der freien Berufe sowie Land- und Forstwirte sind von der Rechnungslegungspflicht ausgenommen, unabhängig von der Höhe.
Bilanzierung (doppelte Buchführung)
Pflicht für Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) und für Personengesellschaften, bei denen kein Vollhafter unbeschränkt haftet — die GmbH & Co KG etwa. Dort gilt sie ohne Rücksicht auf den Umsatz.
Für alle anderen greift sie über der Schwelle: zweimal hintereinander mehr als 700.000 Euro — dann ab dem übernächsten Geschäftsjahr. Wer die Schwelle in einem Jahr um mindestens 300.000 Euro überschreitet, ist schon im Jahr darauf verpflichtet.
Im Aufbau. Belege, Kasse und Export arbeiten heute schon; Konten, Buchungssätze und Bilanz entstehen gerade.
Grundlage: § 189 UGB in der Fassung vom 19. Februar 2026 (BGBl. I Nr. 6/2026), nachzulesen im Rechtsinformationssystem des Bundes. Das ist eine Orientierung und keine Steuerberatung — im Zweifel entscheidet Ihre Steuerberaterin, nicht diese Seite.
Was noch nicht geht
Wer das braucht, braucht ein anderes Programm — und das zu sagen ist ehrlicher, als es zu verschweigen.
Lohnverrechnung
Gibt es nicht und ist nicht geplant.
Doppelte Buchhaltung
Noch keine Bilanz und keine Konten im Sinne der doppelten Buchführung — im Aufbau, mit offenem Ende.
FinanzOnline
Keine Übermittlung. Die Zahlen stehen bereit, abgeschickt wird von Hand.
Ausprobieren?
30 Tage, voller Funktionsumfang, ohne Zahlungsdaten. Was es danach kostet, steht auf der Preisseite — die Beträge sind dort als offen gekennzeichnet, weil sie es sind.